Wir sind:

Architekten, Ingenieure, Mediatoren, Energieberater

Unsere Arbeit basiert auf einem ethisch verankerten Wertekanon, den wir uns im Laufe unserer beruflichen und ehrenamtlichen Laufbahn aneigneten. Wir betrachten Gebäude nicht nur als gut dokumentierte Projekte im Hochglanzdruck, sondern als intelligente und sensible Hüllen, welche in ihrem gesamten „Lebenszyklus“  den begrenzten Ressourcen unseres Planeten verantwortungsvoll Rechnung tragen.

Unsere Planungsprinzipien sollen sich einerseits dem öffentlichen Gemeinwohl verpflichtet fühlen und andererseits auch weiche Faktoren wie Nachhaltigkeit, Ökologie und soziale Gerechtigkeit berücksichtigen. Zum einen sollen regionaltypische Materialien einer ökonomischen Ortsgebundenheit und einem geringen ökologischen „Fußabdruck“ Rechnung tragen. Zum anderen sollen Topographie oder städtebauliche Umgebung in einen virulenten Dialog mit der „Atmosphäre“ des Gebäudes treten. Im Sinne einer wirtschaftlichen Gesamtperspektive sollen energetische Ertüchtigungen von Altbauten angemessene und technisch sensible Eingriffe darstellen. Auch die „graue Energie“ noch funktionsfähigen Bestands  soll weitgehend geschont werden. Dass dabei auch baubiologische Prämissen eine Rolle spielen, versteht sich für uns von selbst.

Bei der Planung von Kindergärten und Schulen halten wir uns an den Satz des norditalienischen Erziehungswissenschaftlers Loris Malaguzzi (1920-1994), der den durch ein Bauwerk gebildeten Raum als „dritten Pädagogen“ beschreibt, welcher die Identität der Heranwachsenden positiv beeinflussen soll. Wir begreifen Kinder als Entdecker und Baumeister ihrer Welt: sie brauchen Aufgaben, Vorbilder und  einen geschützten Raum als offenes Labor.

Last but not least setzen wir angesichts einer zunehmenden Kommerzialisierung des Wohnungsbaus unseren Schwerpunkt auf soziale Gruppen-Wohnprojekte. Wir wissen, dass wesentliche Impulse für eine städtische  Quartiersentwicklung und eine Revitalisierung verödender Innenstädte nur aus „frischen Ideen“ zu erwarten sind. Spätere Bewohner nehmen als urdemokratische Bauherrengemeinschaften selbst das Heft in die Hand: sie übernehmen soziale und kulturelle Aufgaben, initiieren Stadtteil- Treffpunkte oder Gemeinschaftsräume für Jugend- und Kulturarbeit und realisieren so Nachbarschaftshilfe auf niedrigschwelligem Niveau. Günstigenfalls können solche Projekte auch sozial Schwächere integrieren, sei es in Form von Mehrgenerationenhäusern, sei es in Form von integrativen Hausgemeinschaften, wo Alleinerziehende und Kinderreiche, betreuungsbedürftige Senioren, behinderte und nicht-behinderte Menschen, in  Wohnungs-„Clustern“ mit zentralen Gemeinschaftsräumen unter einem Dach zusammen leben.

Alles in Allem ist es unser vorrangiges Ziel, eine hohe Identifizierung mit unseren Projekten zu erlangen um authentische Lösungen zu erreichen.

Mit Handskizzen erarbeiten wir uns übergeordnete Konzepte, mit Arbeitsmodellen setzen wir uns intensiv mit der Entwurfsaufgabe auseinander und mit „Building Information Modelling“ BIM generieren wir schließlich Ausführungsplanungen im 3D. So stellen wir uns der Forderung nach einer optimierten Arbeitsweise mit dem Ziel: Kosten, Termin und Qualität zu sichern.

 

2014 haben wir,

Michaela Stömer Architektin, Dipl.-Ing FH, Dietrich Will Architekt, Dipl. Ing. FH, Energieberater und zertifizierter Passivhausplaner und Margarete Weidinger Architektin, Dipl. Ing FH, Mediatorin das Architekturbüro stömer.will.weidinger architekten GbR in der Schloßäckerstraße 24b in Nürnberg gegründet.

 

Seit 2016 verstärken die Freien Architekten       
    Eric Alles, Dipl. Ing. FH und
    Martin Schmeer Dipl. Ing. FH unser Team.

 

Im Oktober 2017 ging die stömer.will.weidinger GbR in die eingetragene Architektenpartnerschaft Stömer.Will.Weidinger Architekten und Ingenieure PartGmbB über.

 

 

Zum 31. Dezember 2019 beendete Margarete Weidinger ihr operatives Geschäft als Architektin in unserer Partnerschaft um sich in einem ausgelagerten Unternehmen  ausschließlich für die Entwicklung und Beratung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten einzusetzen. Wir stehen uns weiterhin gegenseitig als Geschäfts-partner zur Verfügung und sind überzeugt dadurch breiter aufgestellt zu sein und die an uns gestellten Aufgaben noch optimierter lösen zu können.

 

 

Für unsere Arbeit wollen wir unsere Werte, die auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Gemeinwohlökonomie beruhen in der Gesellschaft verankern.

Michaela Stömer

„ARCHITEKTUR MUSS GESCHICHTEN ERZÄHLEN“

Nach meiner Überzeugung entwickeln sich funktionierende Raumgefüge besonders, wenn der Austausch zwischen Bauherr und Architekt von Anbeginn offen, intensiv und zielgerichtet geführt wird. So wird das Planen zum Prozess und es stricken sich höchst individuelle Lösungen.  Mit der Entwicklung wächst die Zufriedenheit auf beiden Seiten und es gewinnt auch die Architektur.

Planen … Gestalten …. Beteiligen

Dietrich Will

„NACHHALTIGKEIT – DIE BEDÜRFNISSE DER NUTZER LANGFRISTIG BEFRIEDIGEN”

Ein wichtiger Bestandteil meiner beruflichen Arbeit ist das Ziel des nachhaltigen Bauens in allen seinen Facetten, insbesondere in der Zufriedenheit der Nutzer bis hin zu flexiblen Lösungen für zukünftige Veränderungen. Diese Grundeinstellung spiegelt sich wieder in den vielen ehrenamtlichen Engagements z.B. für Waldorfschulen, das Bedingungslose Grundeinkommen, die Gemeinwohl-Ökonomie und gemeinschaftliches Wohnen.

Besonders wichtig ist uns bei unserer Arbeit auch das tägliche Miteinander: so kochen wir jeden Mittag zusammen Gerichte aus leckerem, biologischem Gemüse aus dem Koblauchsland. www.ursulas-bio-hofladen.de

Dabei besprechen wir aktuelle Themen des Alltags und haben nebenbei auch noch Spaß an der gemeinsamen Zubereitung und dem Verspeisen.